Seit dem 25. Mai 2018 gilt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Und stellt viele bereits bekannte, aber auch neue Anforderungen an Unternehmen, Gewerbetreibende und Vereine.

Werden die Regelungen der DSGVO nicht beachtet können Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Jahresumsatzes eines verhängt werden.
Soweit die Theorie. Bisher waren seitens der Aufsichtsbehörden keine nennenswerten “Strafmaßnahmen” erfolgt, was sich nun jedoch geändert hat.

So hat die Aufsichtsbehörde Baden-Württemberg gegen einen dort ansässigen Anbieter einer Social-Media-Plattform ein Bußgeld in Höhe von 20.000 Euro wegen Verstoßes gegen die nach Art. 32 DSGVO vorgeschriebene Datensicherheit verhängt. Dass die Bußgeldhöhe nicht höher ausfiel lag laut Angaben der Behörde an der “sehr guten Kooperation” des Unternehmens.

Was war passiert?

Das Unternehmen als Social-Media-Anbieter hatte die Passwörter seiner Mitglieder im Klartext gespeichert. Diese wurden durch einen Hackerangriff, neben E-Mail-Adressen der Nutzer, entwendet. Das Unternehmen hat daraufhin seine IT-Sicherheitsarchitektur entsprechend angepasst und, so die Aufsichtsbehörde, diese “auf den aktuellen Stand der Technik” gebracht.

Die Pressemitteilung des LfDI Baden-Württemberg kann hier heruntergeladen werden.

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