O2 can do – Telefonica startet 2. Anlauf zum Verkauf von Nutzerdaten

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Es soll ja durchaus O2 oder E-Plus-Kunden geben, die die frohe Kunde noch nicht vernommen haben:

Das spanische Unternehmen Telefónica, zu dem die beiden Anbieter gehören, startet nach 2012 einen zweiten Anlauf, die Daten seiner Kunden zu verkaufen.
2012 war das Vorhaben nach großer Kritik von Datenschützern von dem Konzern selbst zunächst gestoppt worden, doch was man damals falsch gemacht hat wolle man dieses Mal eben richtig machen.

Und so werden demnächst wohl schon Daten von rund 49 Millionen Kunden zu Geld gemacht.
Thorsten Dirks, Sprecher von Telefónica, betont, dass dabei keine Kundendaten verkauft werden sollen, sondern Analysen aus Kundendaten, die selbstverständlich durch einen dreistufigen Algorithmus vollständig anonymisiert seien.
Abgestimmt sei das ganze Vorgehen mit Behörden, die Bundesdatenschutzbeauftragte begleite das Projekt. Man darf also gespannt sein auf die praktische Umsetzung. Abgefangen werden sollen hierbei vor allem Bewegungsdaten, die zusammen gespeichert werden und mit der Zeit ein Bewegungsprofil des Nutzers ergeben. Diese Profile sollen dann beispielsweise Betreibern von Shopping-Malls angeboten werden, die daraus ablesen können, wie sich die Kundenströme innerhalb des Einkaufszentrums bewegen.

Kann man etwas dagegen tun?

Kunden, die ihre Daten hierfür zur Verfügung stellen, lockt der Konzern mit Belohnungen in Form von Rabatten. Wer dies überraschender Weise dennoch nicht möchte kann auf der eigens dafür eingerichteten Seite der Telefónica GmbH nach Eingabe der Telefonnummer dem ganzen Vorhaben widersprechen.

By | 2017-01-22T22:36:01+00:00 September 26th, 2016|Blog, Datenschutz|0 Comments

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